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Robert Schumann ›Die Braut von Messina‹ - Ouvertüre
Robert Schumann hat 7 Ouvertüren geschaffen, darunter die sehr schöne zu der Oper ›Genoveva‹, dann die zu den ›Faust-Szenen‹ und - als wohl bedeutendste - die ›Manfred-Ouvertüre‹. Die Ouvertüre zur ›Braut von Messina‹ op. 100 wurde angeregt durch ein nach Schiller konzipiertes Opernbuch des Studenten Richard Pohl, der es an Schumann sandte. Der Stoff fesselte den Komponisten und inspirierte ihn zu dieser Ouvertüre.

Max Bruch ›Konzert für Violine, Viola und Orchester e-Moll‹
Max Bruch errang schon im Alter von 14 Jahren mit der Komposition eines Streichquartettes den Preis der Mozartstiftung in Frankfurt am Main. Mit 20 Jahren wurde er Musiklehrer in Leipzig, später in Köln und Koblenz. Er war Direktor der Philharmonic Society in Liverpool und schließlich Professor an der Musikhochschule in Berlin. Sein Doppelkonzert aus dem Jahr 1911 hat sich erst in den letzen Jahren wieder den Weg auf die Konzertpodien der Welt erobert. Denn zur Entstehungszeit begann mit den Kompositionen Schönbergs und Strawinskys der Modernismus; Bruchs Doppelkonzert wurde als anachronistisch betrachtet. Wenn wir es heute hören, sollten wir alle Vorurteile vergessen und uns an den klassischen Stilmustern erfreuen, die eine Quelle melodischen Charmes und unmittelbare Gefühle vermitteln.

Johannes Brahms ›Symphonie Nr. 2‹
Die 2. Symphonie von Johannes Brahms wird gerne als seine ›Pastorale‹ bezeichnet. Anregungen für die Naturstimmungen der Symphonie soll Brahms in der Landschaft des Wörther Sees und von Baden-Baden gefunden habe. Ein Naturmotiv, das auftaktmäßig zum Hauptthema des ersten Satzes führt, findet sich als Grundmotiv und taucht in vielerlei Gestalt auf, ohne jedoch selbst Hauptthema oder Seitenthema zu werden, sondern bildet das Material zahlreicher, aus ihm abgeleiteter Gedanken.

Der Chefdirigent der Berliner Symphoniker, Lior Shambadal, leitet dieses Konzert, das zwei hervorragende Solisten im Doppelkonzert von Max Bruch zusammen bringt. Die jungen Geigerin Isabelle Faust und der tschechische Bratscher Lubomir Maly konzertieren hier erstmals gemeinsam mit den Berliner Symphonikern. Am 27.9.2004 ist dieses Konzert auch als Gastspiel in Prag zu hören, wo die Berliner Symphoniker im Rahmen des Prager Herbstfestivals im Rudolfinum gastieren.