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Junge Deutsche Philharmonie
David Afkham Dirigent
Christiane Oelze Solistin

Beat Furrer > Kompositionsauftrag
Wolfgang Amadeus Mozart > Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595
Béla Bartók > Konzert für Orchester
Richard Strauss > „Vier letzte Lieder“ für Sopran und Orchester


Die Berliner Uraufführung eines Neuwerks von Beat Furrer steht am Anfang des Programms. Im Zentrum des Konzertabends spielt die Junge Deutsche Philharmonie einen Liedzyklus. Etwa ein Jahr vor seinem Tod komponierte Richard Strauss die "Vier letzten Lieder", ein Zeugnis von seinem eigenen Abschiednehmen von der Welt, das, in Texten von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff widergespiegelt, nicht verzweifelt sondern vielmehr gelassen ist.

Béla Bartók musste 1940 Abschied von der Heimat nehmen. Die nationalsozialistische Diktatur in Deutschland veranlasste ihn „weg aus der Nachbarschaft dieses verpesteten Landes“ in die Vereinigten Staaten zu emigrieren, wo er von Krankheit und Geldnot geplagt, zwei Jahre vor seinem Tod das Konzert für Orchester komponierte, welches die zweite Hälfte des Konzerts füllt und die einzelnen Instrumente des Orchesters eher virtuos hervortreten lässt, als sie im sinfonischen Apparat verschwinden zu lassen.