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Konzerthausorchester Berlin
Iván Fischer Leitung
Ning Feng Violine
Lucy Crowe Sopran

Leonard Bernstein > Drei Tanzepisoden aus dem Musical „On The Town“; Serenade nach Platos „Symposion“ für Violine, Schlagzeug, Harfe und Streichorchester
Gustav Mahler > Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Orchester und Sopran


Leonard Bernstein gehört zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts. Dirigent, Komponist, Pianist, Musikvermittler – all diese verschiedenen Berufe oder vielmehr Berufungen vereinte der 1918 in den USA geborene Bernstein in sich. Und trotz des ganzen Rummels um seine Person blieb er authentisch. Denn über allem stand sein Interesse an der Jugend, dem Nachwuchs und somit an der Zukunft unserer Gesellschaft.
1958 begann Bernstein mit einer Konzertreihe, die für damalige Zeiten revolutionär war. Als Chefdirigent des berühmten New York Philharmonic etablierte er die „Young People’s Concerts“, die schon bald auch im Fernsehen übertragen wurden. Von den 53 Folgen, die bis 1972 ausgestrahlt wurden, ging es gleich in der achten Ausgabe um Gustav Mahler. Der österreichische Komponist war nämlich erklärter Liebling von Bernstein und fand in allen Werken stets dessen Beachtung und Bewunderung.
Diese Anerkennung teilt auch Iván Fischer, der Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Seine Mahler-Interpretationen, ob live oder Einspielungen, werden weltweit gefeiert. Und so befinden sich an diesem außergewöhnlichen Konzertabend sozusagen gleich drei große Meister auf der Bühne im Großen Saal des Konzerthauses: Leonard Bernstein, Gustav Mahler und Iván Fischer, die mit ihrer ähnlichen Vorstellung von Musik ihr Publikum begeisterten und begeistern.