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Die Werke in diesem Programm sind um 1800, 1885 und 1994 entstanden, grob gerechnet also in Abständen von jeweils einem Jahrhundert.

Siegfried Matthus (geb. 1934)
›Manhattan Concerto‹

Siegfried Matthus, der in den Tagen dieses Konzerts seinen 70. Geburtstag feiert, zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponisten in Deutschland, der zugleich als Gründer und Künstlerischer Leiter der ›Kammeroper Schloss Rheinsberg‹ große Verdienste um die musikalische Nachwuchsförderung hat. Das ›Manhattan Concerto‹ schrieb er 1994 zum 75jährigen Bestehen der Manhattan School of Music in New York; in ihm kommen die besonderen Farben aller Instrumentengruppen zur Geltung, im Mittelpunkt aber steht ein umfangreiches Schlagwerk, dessen Spieler auch die als dramatische Szene angelegte Kadenz bestreiten.

Franz Anton Hoffmeister (1754-1812)
›Bratschenkonzert‹

Hoffmeister lebte überwiegend in Wien und Leipzig, wo er sich als Komponist und Musikverleger - u.a. von Werken Mozarts und Beethovens - einen Namen machte. Mit seinen zahlreichen eigenen Kompositionen, darunter allein 66 Symphonien, befriedigte er durch seine leichte Unterhaltungskunst den Publikumsgeschmack oft in höherem Maße als seine genialen Zeitgenossen der Wiener Klassik, deren Werke sein Verlag herausbrachte.

Peter Tschaikowsky (1840-1893)
›Manfred-Symphonie‹

Tschaikowsky schrieb seine ›Manfred‹-Symphonie, die nicht numeriert ist, aber die Opuszahl 58 trägt, im Alter von 45 Jahren, zwischen der 4. und 5. Symphonie; ihr liegt als ›Programm‹ dieselbe romantische Dichtung von Lord Byron zugrunde, die zuvor schon Schumann zu einer Konzertouvertüre inspiriert hatte. Wie die Symphonien 1-3 ist auch ›Manfred‹ eines von Tschaikowskys seltener aufgeführten Orchesterwerken.

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