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Foto: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin © Molina Visuals


Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin geht zurück auf die erste musikalische Funkstunde des deutschen Rundfunks im Oktober 1923. Die früheren Chefdirigenten (u. a. Sergiu Celibidache, Eugen Jochum, Hermann Abendroth, Rolf Kleinert, Heinz Rögner, Rafael Frühbeck de Burgos) formten einen Klangkörper, der in besonderer Weise die Wechselfälle der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert durchlaufen hat. Das RSB ist seit seiner Gründung speziell mit der zeitgenössischen Musik vertraut. Bedeutende Komponisten des 20. Jahrhunderts traten selbst ans Pult dieses Orchesters oder führten als Solisten eigene Werke auf: Paul Hindemith, Arthur Honegger, Darius Milhaud, Sergei Prokofjew, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Igor Strawinsky, Wladimir Vogel, Kurt Weill und Alexander Zemlinsky ebenso wie in jüngerer Zeit Krzysztof Penderecki, Peter Maxwell Davies, Friedrich Goldmann, Berthold Goldschmidt, Siegfried Matthus, Matthias Pintscher, Peter Ruzicka, Heinz Holliger, Daniel Schnyder oder Jörg Widmann.

Stabübergabe

„Ich bin glücklich und stolz, der Nachfolger von Marek Janowski beim RSB zu werden, einem Klangkörper in glänzender Verfassung. Ich möchte die Errungenschaften in der Arbeit mit diesem Spitzenensemble wahren und gleichzeitig neue Höhen anstreben, indem ich das Repertoire des RSB noch erweitere und mit neuen Formen der Kommunikation auf das Publikum zugehe.“ Vladimir Jurowski, der designierte Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, der sein Amt im Sommer 2017 antreten wird, gab im Herbst 2015 die Grundrichtung für seine neue Tätigkeit in Berlin vor. Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin nimmt eine international anerkannte Position in der ersten Reihe der deutschen Rundfunkorchester und der Berliner Spitzenorchester ein. Zu verdanken ist dies der orchestererzieherischen Arbeit von Marek Janowski, dem Künstlerischen Leiter von 2002 bis 2015.