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Kent Nagano

Nagano_Kent.jpg

Foto KASSKARA


Kent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten für das Opern- wie auch das Orchesterrepertoire. Seit September 2006 ist er Music Director des Orchestre symphonique de Montréal, sein Vertrag wurde kürzlich bis 2020 verlängert. Von 2006 bis 2013 war er Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper in München, wo er deutliche Akzente gesetzt hat. Seit Herbst 2013 ist er Principal Guest Conductor und Artistic Advisor bei den Göteborger Symphonikern. Mit der Spielzeit 2015|16 beginnt Kent Nagano seine Amtszeit als Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Hambur-gischen Staatsoper.

Seinen ersten großen Erfolg feierte der gebürtige Kalifornier 1984 gemeinsam mit dem Boston Sym-phony Orchestra. Von 1988 bis 1998 war er Music Director der Opéra National de Lyon und von 1991 bis 2000 Music Director des Hallé Orchestra.

Eine wichtige Station in Kent Naganos Laufbahn war seine Zeit beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dessen musikalische Verantwortung er mit Beginn der Saison 2000|2001 als Chefdi-rigent und Künstlerischer Leiter für sechs Jahre übernahm. Zu seinen Aufnahmen mit dem Orchester gehören Bruckners Dritte und die Sechste Symphonie, Beethovens ›Christus am Ölberge‹, Wolfs ›Mö-rike-Lieder‹ sowie Brahms’ Vierte und Schönbergs Variationen für Orchester op. 31 für harmonia mundi France. Für die Einspielung der Oper ›L'amour de loin‹ von Kaija Saariaho gewann er 2011 zusammen mit dem DSO den Grammy Award für die beste Operneinspielung des Jahres. Als Aus-druck der Verbundenheit ernannte ihn das Orchester 2006 zum Ehrendirigenten.

Als gefragter Gastdirigent bei führenden Orchestern weltweit leitete er u. a. die Wiener, Berliner und New Yorker Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das NDR Sinfonieorchester, die Dresdner Staatskapelle und das Leipziger Gewandhausorchester.

Kent Nagano hat zahlreiche Einspielungen bei ERATO und Teldec herausgebracht. Busonis ›Dr. Faust‹ mit Dietrich Fischer-Dieskau und der Opéra National de Lyon erhielt 2000 den Grammy Award in der Sparte ›Beste Operneinspielung‹, Prokofjews ›Peter und der Wolf‹ und Jean-Pascal Beintus’ ›Wolf Tracks‹ mit dem Russian National Orchestra wurde 2004 mit einem Grammy Award in der Kate-gorie ›Bestes Kinderhörspiel‹ ausgezeichnet.