l l l l l l
« zurück
18/19
17/18
16/17
15/16
14/15
13/14
12/13
11/12
10/11
09/10
08/09
07/08
06/07
05/06
04/05
03/04

Eliahu Inbal studierte zunächst Violine und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt Jerusalem, ehe er seine Ausbildung am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Louis Fourestier (Dirigieren), Olivier Messiaen und Nadia Boulanger fortsetzte. Wichtige Impulse vermitteltem ihm außerdem Franco Ferrara in Hiversum und Sergiu Celibidache in Siena. 1963 erhielt er den Ersten Preis beim Dirigentenwettbewerb 'Guido Cantelli' in Novara.

In Deutschland profilierte sich Eliahu Inbal nachdrücklich durch seine erfolgreiche Chefdirigententätigkeit beim RSO Frankfurt (1974-1990), dessen Ehrendirigent er heute ebenso ist wie beim Orchestra Nazionale della RAI in Turin. Von 1985-1988 war er Chefdirigent beim Teatro La Fenice in Venedig. Eliahu Inbal dirigierte die großen Orchester in Europa, den USA und in Japan und leitete Aufführungen an den Opernhäusern in Venedig, Paris, Hamburg und Zürich. Vor seinem Amtsantritt als Chefdirigent arbeitete er in zahlreichen Konzerten und auf Reisen bereits kontinuierlich mit dem BSO.

1990 wurde Eliahu Inbal durch die französische Regierung zum 'Officier des Arts et des Lettres' ernannt. 1997 und 1998 wurde er mit den italienischen Kritikerpreisen 'Premio Abbiati' und 'Premio Viotti' als Dirigent des Jahres ausgezeichnet. Im Februar 2001 bekam er das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien verliehen.

Äußerst umfangreich ist Eliahu Inbals Diskographie, die unter anderem das symphonische Gesamtwerk Gustav Mahlers, Anton Bruckners und Schostakowitschs umfaßt sowie die Orchesterwerke Hector Berlioz' und Maurice Ravels.