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Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Erfahrungen, die er über lange Jahre als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters sowie als Leiter des "Jeunesses Musicales" Orchesters Wien sammeln konnte, prägen heute seine Arbeit als Dirigent.
 
Manfred Honeck begann seine Karriere als Assistent von Claudio Abbado in Wien. Anschließend war er am Opernhaus Zürich als Erster Kapellmeister verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Nach seiner Zeit in der Schweiz übernahm er 1997 für ein Jahr kurzfristig die musikalische Leitung der Norwegischen Nationaloper Oslo.
 
Von 1996 bis 1999 war Manfred Honeck einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig. Eine außerordentlich erfolgreiche Europa-Tournee bildete 1996 den Auftakt zu seiner engen Zusammenarbeit mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, das ihn zwei Jahre später zum Principal Guest Conductor ernannte. Von Beginn der Saison 2000/2001 bis Dezember 2006 war Manfred Honeck Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm. Im Rahmen der ersten gemeinsamen USA-Tournee gab er im Februar 2001 sein umjubeltes New York-Debüt in der Avery Fisher Hall. Ab der Spielzeit 2007/2008 wird Manfred Honeck als Generalmusikdirektor die musikalische Leitung der Staatsoper Stuttgart übernehmen. Die Tschechische Philharmonie in Prag ernannte ihn im Dezember 2006 zu ihrem Ersten Gastdirigenten; er wird dieses Amt mit Beginn der Saison 2008/2009 antreten. Nach zwei äußerst erfolgreichen Engagements beim Pittsburgh Symphony Orchestra verkündete dieses Orchester im Januar 2007 seine Berufung zum Music Director ab September 2008.
 
Im Laufe seiner umfangreichen Konzerttätigkeit stand Manfred Honeck am Pult der führenden Klangkörper, darunter das Royal Concertgebouw Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, Sächsische Staatskapelle Dresden, Göteborg Symphony Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Tschechische Philharmonie und die Wiener Philharmoniker. Bei den Salzburger Festspielen ist er immer wieder ein gern gesehener Gast. Im Jahr 2006 übernahm er dort die musikalische Leitung von Mozarts Così fan tutte und brachte im Rahmen des feierlichen Eröffnungsfestakts ein Auftragswerk von Moritz Eggert zur Uraufführung.
 
Im Bereich der Oper führten ihn Gastspiele u. a. an die Dresdner Semperoper und die Komische Oper Berlin. Zu Beginn des Jahres 2005 leitete er die festliche Premiere anlässlich der Eröffnung des neuen Opernhauses in Kopenhagen; auf dem Programm stand Verdis Aida. Anfang 2006 kehrte er an dieses Haus für Aufführungen der Fledermaus zurück. In St. Petersburg dirigierte er im Rahmen des White Nights Festivals Mozarts Così fan tutte.
 
Die Saison 2006/2007 begann für Manfred Honeck mit Konzerten beim Baltic Sea Festival, gefolgt von einem Japan-Gastspiel im September 2006, im Rahmen dessen er nicht nur Aufführungen von Le nozze di Figaro leitete, sondern auch seine Fassung von Mozarts Requiem "Mozart und der Tod in Wort und Musik", die vor kurzem beim Label "querstand" veröffentlicht wurde. In Großbritannien gastiert er beim City of Birmingham Orchestra, Hallé Orchestra und BBC Symphony Orchestra; in Deutschland bei den Bamberger Symphonikern, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und WDR Sinfonieorchester Köln. Nach äußerst erfolgreichen Dirigaten in Boston, Pittsburgh und Toronto im Jahr 2006 führen ihn US-Gastspiele in der laufenden Saison zum New World Symphony Orchestra in Miami, erneut zum Pittsburgh Symphony Orchestra und zum National Symphony Orchestra in Washington.
 
Manfred Honeck ist seit mehr als zehn Jahren künstlerischer Leiter der "Internationalen Wolfegger Konzerte".