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Seit der Spielzeit 2007/08 ist Kirill Petrenko freischaffend tätig und zählt zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation.

Von September 2002 – Juli 2007 wirkte er als Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, wo er neben zahlreichen Repertoirevorstellungen und Konzerten die erfolgreichen Premieren von „Die verkaufte Braut“, „Don Giovanni“, „Peter Grimes“, „Jenufa“, „Die Entführung aus dem Serail“ und „Die Hochzeit des Figaro“ geleitet hat.

Kirill Petrenko wurde 1972 im westsibirischen Omsk geboren und begann seine musikalische Ausbildung an der Musikfachschule Omsk. Nach seinem Umzug nach Österreich 1990 studierte er in Feldkirch/ Vorarlberg, war mehrfacher Preisträger und Gewinner diverser Stipendien und schloß sein Studium schließlich mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik in Wien ab.

Sein Operndebüt gab er 1995 mit Brittens "Let´s make an Opera", nachdem er bereits in jungen Jahren verschiedene Orchester dirigiert hatte. 1997/98 folgte ein Engagement an die Wiener Volksoper, wo er als Kapellmeister ein breites Repertoire betreute und später mit den äußerst erfolgreichen Wiederaufnahmen von „Boris Godunow" und „Cosi fan tutte" an dieses Haus zurückkehrte.

Nach seinem Debüt am Theater Meiningen 1998 war er - als bis dahin jüngster Dirigent in einer solchen Position in Deutschland.- von 1999 bis 2002 als Generalmusikdirektor an diesem Haus tätig. Während dieser Zeit dirigierte er neben diversen Repertoirevorstellungen u.a. die Neuproduktionen von "Lady Macbeth von Mzensk", "Der Rosenkavalier", „Rigoletto" und „Die verkaufte Braut" sowie 2001 die aufsehenerregende und von Publikum und Presse gefeierte Neuproduktion des gesamten "Ring des Nibelungen" (Inszenierung: Christine Mielitz, Bühne: Alfred Hrdlicka).

Mittlerweile ist Kirill Petrenko an den großen internationalen Opernhäusern und Orchesternzu Gast und dirigierte u.a. am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, am Teatro Comunale di Firenze, an der Staatsoper Dresden, der Oper Frankfurt, am Royal Opera House Covent Garden in London, an der Opera Bastille in Paris, der Staatsoper Wien, beim KlangBogen Wien, und 2003/04 gab er sein erfolgreiches Debüt an der Metropolitan Opera New York, wohin er im 2005 und 2007 zurückkehrte und wo diverse weitere Projekte geplant sind. Auf dem Konzertpodium dirigierte Kirill Petrenko u. a. das Cleveland Orchestra, die Duisburger Philharmoniker, bei der Frankfurter Museumsgesellschaft, die Hamburger Philharmoniker, das MDR Symphonieorchester, die Los Angeles Philharmonic, das WDR- Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie, das NDR Sinfonieorchester, das RSO Wien und die Wiener Symphoniker sowie in Dresden, Florenz, Genua und bei den Salzburger Festspielen. Im Februar 2006 gab er sein umjubeltes Debüt bei den Berliner Philharmonikern, die er 2009 erneut dirigieren wird.

Zukünftige Pläne beinhalten u.a. Opernproduktionen in Bilbao, Frankfurt, Lyon, London, New York und Wien sowie Konzerte in Cleveland, Duisburg, Hamburg, London, Lissabon, Madrid, München und Rotterdam.