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Foto Marco Borggreve

Der lettische Dirigent Andris Nelsons ist der neue Music Director des City of Birmingham Symphony Orchestra mit Beginn der Spielzeit 2008/09. Obwohl Nelsons noch am Anfang einer internationalen Karriere steht, macht besonders dieser Erfolg ihn zu einem der vielversprechendsten jungen Dirigenten der Gegenwart.

Bis heute hat Andris Nelsons von jedem Orchester, das er dirigiert hat, eine Wiedereinladung erhalten, beispielsweise vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, der NDR Radiophilharmonie Hannover, sowie dem Royal Philharmonic Orchestra Stockholm, dem Helsinki Philharmonic Orchestra und dem BBC Philharmonic Orchestra. Wichtige Stationen der kommenden Saisons sind seine Debüts beim Concertgebouw Orkest, dem Oslo Philharmonic, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg and dem Orchestre National de France. Zudem wird er in der kommenden Spielzeit zweimal in den USA zu hören sein: mit dem Pittsburgh Symphony und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Andris Nelsons arbeitet mit Solisten wie Sarah Chang, Håkan Hardenberger, Gidon Kremer, Mischa Maisky, Olli Mustonen und Baiba Skride zusammen.

Als Chefdirigent der Lettischen Nationaloper Riga (2003-2007) war Andris Nelsons zuletzt in den Produktionen „Aida“, „La Bohème, „Madame Butterfly“, „Turandot“, „Pique Dame“ und „Die Walküre“ zu erleben. Im Frühjahr 2007 gab er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin mit „La Bohème“, im Juni 2007 kehrte er auf sofortige Wiedereinladung für ein Wagner-Konzert mit Deborah Voigt als Solistin zurück. Im Frühjahr 2009 wird er dort „Eugen Onegin“ dirigieren. Weitere Debüts folgen in Hamburg und Wien: An der Hamburgischen Staatsoper übernimmt er im Juni 2008 die musikalische Leitung von „Turandot“, an der Wiener Staatsoper in der Saison 2008/09 „Tosca“ und „Madame Butterfly“.

Seine erste CD-Einspielung erschien Ende 2006 bei Orfeo mit einer Aufnahme der beiden Violinkonzerte von Schostakowitsch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Violinistin Arabella Steinbache. Die Aufnahme erhielt im Januar 2007 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Eine Sony-Aufnahme mit Werken von Schostakowitsch und dem City of Birmingham Symphony Orchestra und der Violinistin Baiba Skride ist gerade in Produktion.

1978 in Riga geboren, wuchs Andris Nelsons in einer Musikerfamilie auf und begann seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper, außerdem erhielt er diverse Preise als Sänger. 2001 wurde er mit dem renommierten Großen Lettischen Musikpreis für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Im selben Jahr schloss er sein Studium in Riga ab und ging nach St. Petersburg, um dort bei Professor Alexander Titov seine Ausbildung fortzusetzen. Seit 2002 studiert er privat bei Mariss Jansons und ist derzeit der Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford.