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Foto Gesche Jäger


Als „großes Nachwuchstalent“ bezeichnete ihn die Neue Zürcher Zeitung nach seinen Aufsehen erregenden Erfolgen an der Komischen Oper Berlin, wo er als 1. Kapellmeister mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Andreas Homoki und Sebastian Baumgarten zusammen arbeitete. Markus Poschners erste Chefstelle führte ihn im Jahre 2000 nach Ingolstadt zum Georgischen Kammerorchester, das er nahezu sechs Jahre leitete – eine prägende Zeit seiner Karriere an der Spitze dieser wunderbaren Vollblutmusiker.

1971 in München geboren, studierte Markus Poschner zunächst an der dortigen Musikhochschule, assistierte Dirigenten wie Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis. Mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 ausgezeichnet ging er im folgenden Jahr nach Berlin an die Komische Oper und überzeugte schnell die bundesweite Presse: „ …so atemberaubend hat man Beethoven lange nicht mehr gehört“, schwärmte der Tagesspiegel, „Extra-Applaus immer wieder zwischendurch für den jungen Dirigenten“, schrieb die FAZ, „hinreißende Interpretationen“ meldeten die Dresdner Neuesten Nachrichten, „genialisch“ meinte Die Welt.

Im Jahre 2007 wurde Poschner zum Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker und des Theaters Bremen berufen und ist dort mit seinem eigenwilligen programmatischen Weg und der hervorragenden Orchesterarbeit mitverantwortlich für einen bis heute anhaltenden Publikumsboom.

Als Gastdirigent ist er bei den renommiertesten Klangkörpern zu erleben. „ ...Poschner bringt die Münchner Philharmoniker immer wieder wunderbar zum Leuchten“, beschrieb die Süddeutsche Zeitung sein Debüt 2008 in seiner Heimatstadt. Auch den Sinfonieorchestern des WDR, NDR, HR und MDR, dem Radio-
Symphonieorchester Berlin, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Iceland Symphony Orchestra und dem Hiroshima Symphony Orchestra ist Poschner eng verbunden.

In der Saison 2009/10 gab Markus Poschner seine Debüts beim Tokio Metropolitan Symphony Orchestra, den Bamberger Symphonikern sowie bei der Kölner Oper mit der Neuinszenierung von „La Traviata“ und wurde sofort wieder eingeladen. Zukünftige Opernengagements führen ihn u.a. auch an die Staatsoper Stuttgart.

Seit der Saison 2010/11 ist er ständiger Erster Gastdirigent bei den Dresdner Philharmonikern und Honorarprofessor an der Universität Bremen in den Studiengängen Musikwissenschaft und Musikpädagogik.

Highlights der Saison 2010/11 sind u.a. Markus Poschners Konzerte mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Im Juli 2011 gibt Poschner sein Debüt beim NHK Symphony Orchestra.

Künstler wie Baiba Skride, Klaus Maria Brandauer, Natalia Gutman, Sharon Kam, Giora Feidman und Bruno Jonas arbeiten seit Jahren mit Markus Poschner zusammen, der auch ein exzellenter Jazzpianist ist. Er fühlt sich angezogen vom Unbekannten, von Grenzgängen und neuen Spannungsfeldern und kann sein Publikum dafür ebenso begeistern wie für seine eindrücklichen Interpretationen der Werke Beethovens, Brahms’ und Strauss’, mit deren Aufführungen sich der Dirigent gerade in den vergangenen Jahren einen Namen machte.

Mit den Konzerten am 22. Und 23. Oktober 2011 gibt Markus Poschner sein Debüt beim Konzerthausorchester Berlin.