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Robin Ticciati > Dirigent

Foto: Robin Ticciati © Marco Borggreve


Der Engländer Robin Ticciati tritt im Herbst 2017 das Amt des achten Chefdirigenten und Künstlerischen Leiters des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin an. Er übernahm mit Beginn der Saison 2017 | 2018 diese Position zunächst für fünf Jahre. Gerade nur zwei Jahre lagen zwischen seinem ersten Dirigat beim DSO und seiner Ernennung. 2014 hatte der damals 30-jährige Robin Ticciati seinen Einstand beim DSO mit Bruckners Vierter gegeben – doch es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. "Als ich in die erste Probe kam und meinen Taktstock hob, spürte ich, dass hier eine Gruppe von Menschen war, die genau wissen wollte, was ich vorhabe. Ich war unmittelbar fasziniert von der Flexibilität und dem reichen Klang ihres Spiels und von der hohen Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen."

Robin Ticciati wurde in London geboren und als Violinist, Pianist und Schlagzeuger ausgebildet. Er spielte im National Youth Orchestra of Great Britain, bis er sich im Alter von 15 Jahren dem Dirigieren zuwandte. Seit 2009 ist er Chefdirigent beim Scottish Chamber Orchestra und seit Sommer 2014 Musikdirektor der Glyndebourne Festival Opera. Als Gastdirigent leitet der Brite international führende Orchester wie das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Staatskapelle Dresden, das London Symphony Orchestra und das Los Angeles Philharmonic. Von 2010 bis 2013 war er Erster Gastdirigent der Bamberger Symphoniker. Als gefragter Operndirigent leitete Robin Ticciati in jüngerer Vergangenheit Produktionen an der Mailänder Scala, bei den Salzburger Festspielen, am Royal Opera House in London und an der Metropolitan Opera in New York. Robin Ticciatis Diskographie umfasst u.a. zwei CDs mit Werken von Hector Berlioz, die er mit dem Scottish Chamber Orchestra für Linn Records einspielte. Seine Einspielung großer Chorwerke von Johannes Brahms mit den Bamberger Symphonikern und dem Chor des Bayerischen Rundfunks wurde 2011 mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet.