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Foto: © Felix Broede


Seit 2002 ist Marek Janowski Künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, dessen Mitglieder ihm 2008 die Position auf Lebenszeit angetragen haben. Im Jahre 2005 übernahm er zusätzlich die Musikdirektion des Orchestre de la Suisse Romande in Genf. Zwischen 1984 und 2000 hatte er das Orchestre Philharmonique de Radio France zum Spitzenorchester Frankreichs entwickelt. Außerdem war er künstlerischer Leiter des Gürzenich-Orchesters in Köln (1986-90), der Dresdner Philharmonie (2001-03) und des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo (2000-05). Führende Orchester der Welt laden Marek Janowski überdies als Gast ein wegen seiner innovativen Programmideen und seiner ungewöhnlichen Sicht auf Unterschätztes oder scheinbar Altbekanntes. Regelmäßig arbeitet er gegenwärtig in den USA mit dem Pittsburgh, dem Boston, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, in Europa mit dem Orchestre de Paris, dem Orchester der Tonhalle Zürich, dem Dänischen Rundfunk-Sinfonieorchester Kopenhagen und dem NDR-Sinfonieorchester Hamburg.
1939 geboren in Warschau, aufgewachsen und ausgebildet in Deutschland, führte Marek Janowskis künstlerischer Weg über Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg als Generalmusikdirektor nach Freiburg i. Br. und Dortmund. Es gibt zwischen Metropolitan Opera New York und Bayerischer Staatsoper München, zwischen Chicago, San Francisco und Hamburg, zwischen Wien, Berlin und Paris kein Opernhaus von Weltruf, wo er seit den späten siebziger Jahren nicht regelmäßig zu Gast war.
Mehr als 50 zumeist mit internationalen Preisen ausgezeichnete Schallplatten – darunter mehrere Operngesamtaufnahmen und komplette sinfonische Zyklen – tragen seit 35 Jahren dazu bei, die besonderen Fähigkeiten Marek Janowskis als Dirigent international bekannt zu machen. Bis heute gilt seine Gesamteinspielung (1980-83) von Richard Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ mit der Staatskapelle Dresden als eine der musikalisch interessantesten, die von diesem Werk je aufgenommen wurde. 2008 hat Marek Janowski in Pittsburgh alle Sinfonien von Johannes Brahms aufgenommen. In Genf ist eine CD-Serie mit den Sinfonien von Anton Bruckner fortgeschritten. In Berlin sind weitere große Schallplattenprojekte auf dem Weg, darunter eine Aufnahme des Deutschen Requiems von Johannes Brahms und die Gesamtaufnahme der Sinfonien von Hans Werner Henze.