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Patricia Kopatchinskaja, Violine
Artist in Residence der Saison 2016/17 am Konzerthaus Berlin

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Foto: © Marco Borggreve


Patricia Kopatchinskaja wurde 1977 in der moldauischen Sowjetrepublik (heute Moldawien) in eine Musikerfamilie geboren und bekam ab dem 6. Lebensjahr Violinunterricht. Ihre Mutter ist Geigerin, der Vater spielt das Zymbal. In Wien, wohin die Familie 1989 emigrierte, sowie in Bern absolvierte Patricia ihr Violin- und Kompositionsstudium. Sie gilt als eine der außergewöhnlichsten und packendsten Interpretinnen der Violinliteratur vom Barock bis zur Moderne und zu zeitgenössischen Auftragswerken. Sie ist mit fast allen führenden Sinfonieorchestern als Solistin aufgetreten, spielt Kammermusik und hat über zwanzig CDs aufgenommen, beispielsweise mit Fazil Say, Musicaeterna und Teodor Currentzis oder dem London Philharmonic Orchestra und Vladimir Jurowski. Im Laufe ihrer Karriere hat sie viele Preise erhalten – so von der Royal Philharmonic Society für ihre außerordentlichen Live-Auftritte in Großbritannien als „Instrumentalistin des Jahres 2013“. Patricia spielt ein Instrument von Giovanni Francesco Pressenda aus dem Jahr 1834.