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Er ist einer der brillantesten und vielseitigsten Cellisten der jüngeren Generation. Geboren 1967 in Montreal (Kanada), studierte Queyras am Conversatoire national supérieur musique et de danse de Lyon und erhielt im Laufe seines Studiums Stipendien für die Musikhochschule Freiburg, die Juilliard School of Music und das Mannes College of Music in New York.

Jean-Guihen Queyras’ breites Repertoire umfasst sowohl Werke der Klassik und Romantik als auch zeitgenössische Kompositionen, die er in der ganzen Welt aufführt: Von der Uraufführung von Ivan Fedeles Cellokonzert mit dem Orchestre National de France unter dem Dirigat von Leonard Slatkin über Gilberts Amys Cellokonzert mit dem Tokyo Symphony Orchestra in Tokio, bis hin zu zahlreichen Tourneen mit dem Concerto Köln, sowie der Aufführung klassischer Werke von Haydn bis Schumann gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester.

Er gab Soloabende in der Sumida Triphony Hall in Tokio und am Pariser Théâtre du Châtelet und trat mit Daniel Sepec und Andreas Staier als Trio u.a. in Brüssel, Anvers, Frankfurt, Zürich und Amsterdam auf. Von den namhaftesten Konzerthäusern und Festivals in Europa, Japan und der Vereinigten Staaten wurde Queyras eingeladen, um Kammermusik- und Soloauftritte zu geben. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Pierre-Laurent Aimard, Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Lars Vogt, Isabelle Faust, Emmanuel Pahud und Jean-Yves Thibaudet.

Mehrere Jahre lang war Queyras Mitglied des von Pierre Boulez gegründeten Ensembles InterContemporain. Er trat als Solist mit bedeutenden europäischen Orchestern auf, wie dem Orchestra della RAI Turin, dem Orchestre National de Belgique, dem BBC National Orchestra of Wales, dem Philharmonischen Orchester Prag, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, den Zagreber Philharmonikern, dem Trondheim Symphony Orchestra, dem Orchestre Symphonique de Québec, dem Radio-Sinfonieorchester Saarbrücken u.v.a.

Im November 2002 erhielt Jean-Guihen Queyras von Pierre Boulez und der Glenn Gould Foundation in Toronto den »City of Toronto Glenn Gould International Protégé« Preis in Musik. Diese Anerkennung weist darauf hin, welches außergewöhnliche musikalische Talent der Cellist verkörpert.
Gegenwärtig ist Queyras außerdem Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.