l l l l l l
« zurück
18/19
17/18
16/17
15/16
14/15
13/14
12/13
11/12
10/11
09/10
08/09
07/08
06/07
05/06
04/05
03/04

Alain Damiens, Jahrgang 1950, ist eine der maßgeblichen Persönlichkeiten, die zu einer neuen Blüte der Klarinette beigetragen haben. Nach seinen ersten Preisen am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (Klarinette und Kammermusik) gründete er das Ensemble „Pupitre 14 “, bevor er Soloklarinettist beim Orchestre philharmonique de Strasbourg wurde.

1976 schloss er sich dem Ensemble Intercontemporain an. Hier spielte er 1985 die Uraufführung von „Dialogue de l‘ombre double“ von Pierre Boulez und 1997 das Konzert für Klarinette von Elliott Carter. Sein Repertoire umfasst zahlreiche andere Kompositionen, darunter Werke von Philippe Fénelon, Franco Donatoni, Karlheinz Stockhausen und Vinko Globokar.

Neben seiner Professur am Conservatoire de Strasbourg und dann am Conservatoire de Paris, gibt er weltweit Meisterkurse („Centre Acanthes“, „Académie Bartók“ in Ungarn, „Académie de Kusatsu“ in Japan, „la Serena“ in Chile) und tritt gemeinsam mit Miklós Perényi und Tabea Zimmermann auf.

Damiens nimmt am „Projetto Pollini“ teil, einer von Maurizio Pollini initiierten Konzertreihe, die alte und neue Werke präsentiert (Beethoven, Boulez, Liszt, Nono, Stockhausen, Berg u.a.).
Seine Discographie umfasst das „Quatuor pour la fin du temps“ von Olivier Messiaen, das Gesamtwerk für Klarinette von Brahms, „la Sequenza IXa“ von Luciano Berio und das Konzert für Klarinette von Elliott Carter, das ihm gewidmet ist

Alain Damiens spielt auf Klarinetten von „Buffet-Crampon“ und zwar auf den Modellen „Festival“ und „RC Green Line“.