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Foto Henrik Jordan

Hanns Zischler, geb. 1947, lebt seit mehr als vierzig Jahren in Berlin. Seit 1967 arbeitet er als Schauspieler für Kino und Fernsehen. Sein Studium der Literatur führt ihn in den Jahren 1972 — 75 an die Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer, wo er als Regie-Assistent und Dramaturg arbeitet. Nach Regiearbeiten an verschiedenen Theatern beginnt er Mitte der 80-er Jahre verstärkt für den Rundfunk zu arbeiten — als Autor und Sprecher, während er gleichzeitig seine Recherchen über die Wirkung des frühen Stummfilms auf die Literatur intensiviert. Ein Ergebnis ist das Buch „Kafka geht ins Kino“ (1996), das im Lauf der Jahre in neun Sprachen übersetzt wird. Es folgen eine Reihe von Publikationen über Berlin, die spontanen Idiome des Alltags sowie Literaturkritiken und Essays, darunter eine umfangreiche Arbeit über James Joyce — „Nase für Neuigkeiten“ – zusammen mit Sara Danius. Seit Mitte der 90-er Jahre kommt es zur verstärkten Zusammenarbeit mit Vertretern der Neuen Musik, wie z. B. dem ensemble recherche und dem Berliner Avantgardisten Eberhard Blum.
Neben Filmpreisen im In- und Ausland erhält er 2009 den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik der Berliner Akademie der Künste.