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Foto Dario Acosta

Die junge amerikanische Mezzosopranistin Kelley O’Connor hat sich vor allem als Konzertsängerin einen Namen gemacht und dabei mit ihrem Einsatz für weniger gespielte Werke in kurzer Zeit große Erfolge feiern können. Zu ihrem weit gespannten Repertoire gehören so verschiedenartige Werke wie die Neruda Songs von Peter Lieberson, die sie bereits mit dem Chicago Symphony Orchestra und den Berliner Philharmonikern aufgeführt hat, oder die Mezzopartien von John Adams Oratorium "El Niño" und Berios "Laborintus II". Besondere Anerkennung hat sich Kelley O’Connor mit ihrem Einsatz für Osvaldo Golijovs Oper "Ainadamar" erworben. In dieser Oper verkörperte sie bei der Uraufführung und mehreren Aufführungen auf bedeutenden internationalen Festivals und Opernbühnen eine der Hauptrollen, die des Federico García Lorca. Kelley O’Connor wirkte dann auch in der bei der Deutschen Grammophon erschienenen CD-Einspielung des Werkes mit, die 2007 den renommierten Grammy-Preis für die beste Opernproduktion des Jahres erhielt. Im Standardrepertoire ist Kelley O’Connor besonders mit ihren Interpretationen der Mezzopartien in Beethovens 9. Symphonie und in Mahlers 3. Symphonie hervorgetreten. In diesem Jahr wird Kelley O’Connor unter anderem in den Eröffnungskonzerten der Londoner Proms (Mahlers 8. Symphonie) und des Edinburgh Festivals ("El NiñoW" von John Adams) sowie in Aufführungen von Beethovens 9. Symphonie mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Bernard Haitink zu hören sein.