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Charles Ives ›Central Park in the Dark‹
Jean Sibelius ›Violinkonzert d-Moll‹ op. 47
Richard Strauss ›Eine Alpensymphonie‹ op. 64

Landschaft und Kontrast
Generationsversammlung: Strauss, Jahrgang 1864, Sibelius, Jahrgang 1865, Ives, Jahrgang 1874. Der Jüngste beginnt. ›Central Park in the Dark‹ lebt aus der Spannung zwischen einem verschimmenden Klanghintergrund der Streicher und scharf gezeichneten Bläserpassagen. Ives liebte Schichtungen und Verschlingungen konträrer Kräfte. Das Spiel mit dem Vorder-und Hintergrund der Musik zeichnet die Gattung der Solokonzerts aus. Sibelius legte in seinem Violinkonzert größten Wert darauf, dass sich der virtuose Part von den Orchesterereignissen deutlich absetzt und nicht quasi symphonisch mit ihnen verschmilzt.
Was als Landschaftsmusik bei Ives angelegt ist, führt Strauss' ›Alpensymphonie‹ groß aus. Die Klangstationen einer Wanderschaft im Geiste zielen auf die "Anbetung der ewigen Natur" - und verweisen auf die Helden, die es mit ihrer Größe aufnehmen: die Künstler, die wahren. Ein Selbstporträt vor großer Kulisse.