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Jocelyn B. Smith (Vocals) Foto: J. C. Smith

Jocelyn B. Smith, in Queens/New York geboren, begann mit fünf Jahren zunächst eine klassische Musikausbildung am Klavier, entdeckte allerdings sehr bald ihre Leidenschaft für den Soul. Nach ersten Erfahrungen als Sängerin in verschiedenen Bands Anfang der Achtzigerjahre kam sie 1984 im Rahmen einer »Tribute to Platters«-Europatournee auch nach Berlin und beschloss, in dieser Stadt zu bleiben, von der sie sagt: »Berlin ist wie New York – groß, multikulturell und vor allen Dingen lebendig«. Hier tritt Jocelyn B. Smith neben ihren zahlreichen internationalen Verpflichtungen regelmäßig im »Quasimodo« auf, dem Club, in dem sie ihre ersten Berliner Erfolge feierte und der für sie zur »zweiten Heimat« geworden ist. Seit Heiner Goebbels sie 1999 einlud, in Konzerten mit seinen Surrogate Cities den Gesangspart zu übernehmen, hat sie das Werk mehrfach aufgeführt. An der CD-Produktion von Surrogate Cities mit der Jungen Deutschen Philharmonie unter der Leitung von Peter Rundel war Jocelyn B. Smith ebenfalls beteiligt.

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David Moss (Vocals) Foto: M. Braschler

Der gebürtige New Yorker David Moss gilt als einer der innovativsten Sänger und Schlagzeuger der zeitgenössischen Musik. Er war u.a. Stipendiat der Guggenheim Foundation und des DAAD (in Berlin) sowie Preisträger der Deutschen Schallplattenkritik und der Deutschen Akademie für Darstellende Künste. Seine weltweiten Solo-Auftritte kombinieren Schlagzeug-Objekte und elektronische Effekte mit provokativem und extremem Gesang. Bei den Salzburger Festspielen 1999 war David Moss als Hauptdarsteller in Luciano Berios Oper Cronaca del Luogo zu erleben. Mit Heiner Goebbels hat er seit 1991 bereits bei verschiedenen Produktionen zusammengearbeitet. David Moss ist Gründer und Künstlerischer Leiter des »Institute for Living Voice«, das seit dem Herbst 2001 in zwei Arbeitsphasen pro Jahr Sänger aus der ganzen Welt in verschiedenen europäischen Metropolen versammelt. 2002 brachte er in Antwerpen sein Ein-Mann-Theaterstück Einstein for Aliens zur Uraufführung, im selben Jahr gastierte er als Solist des Ensembles Modern mit deren neuem Frank-Zappa-Pojekt beim Festival de Paris und beim Hamburger Musikfest.

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Benjamin Kobler (Sampler) Foto: privat

Der Pianist und Synthesizer-Spieler Benjamin Kobler wurde 1973 in München geboren. Er studierte u.a. bei Pierre-Laurent Aimard und Peter Eötvös. Als Solist trat er u.a. mit dem New World Symphony Orchestra, den Bremer Philharmonikern, dem SWR-Orchester Stuttgart und dem WDR-Orchester mit den Dirigenten Myung-Whun Chung, Peter Eötvös und Reinbert de Leeuw auf. Zudem hat er mit dem Ensemble Modern und der musikFabrik zusammengearbeitet. 1998 nahm er erstmals an den Stockhausen-Kursen (Kürten) teil, seit 2003 lehrt er dort als Dozent der Klavierklasse. Benjamin Kobler spielte zahlreiche Uraufführungen u.a. von Olga Neuwirth, Matthias Pintscher, Enno Poppe und Karlheinz Stockhausen.