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Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Vladimir Jurowski Dirigent
Alina Ibragimova Klavier

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Ludwig van Beethoven


Gesund und natürlich
„Ich finde mich ebenso interessant wie Cäsar, Napoleon oder Alexander den Großen.“ Die berühmte selbstironische Selbstverherrlichung, mit der Richard Strauss sich zum Helden von „Ein Heldenleben“ stilisierte, sie entbehrt nicht einer bereits erkennbaren Schattenseite. Damals war Strauss stattliche 34 Jahre alt und Kapellmeister der Königlichen Oper in Berlin. Wirklich heldenhaft mochte er sich 17 Jahre früher gefühlt haben, als er, der 17-jährige Schlacks aus gutem Münchner Hause, strotzend vor Kraft und Selbstbewusstsein, ein Violinkonzert komponierte, das die Reihe Mendelssohn – Brahms – Sibelius mühelos zu komplettieren vermag.
„Wie froh bin ich, einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern und Felsen wandeln zu können, kein Mensch kann das Land so lieben wie ich … Mein unglückseliges Gehör plagt mich hier nicht. Ist es doch, also ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: heilig, heilig! Im Walde Entzücken! Wer kann dies alles ausdrücken?“ (Ludwig van Beethoven, 1815)