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Christoph Willibald Gluck „Paride ed Elena“
Das Konzerthaus Berlin führt im Oktober und November an drei Wochenenden die großen Reformopern „Orpheus“, „Alceste“ und „Paride ed Elena“ des Komponisten Christoph Willibald Gluck auf.

Im Rahmen des berliner jugendabo läd das Konzerthaus in die Oper „Paride ed Elena“ ein, die 1770 uraufgeführt wurde. Während Gluck in den ersten beiden Opern noch versucht, das Publikum durch erhabene Themen zu rühren und zu läutern, ist diese Oper ein heiteres Psychodrama über die Macht der Liebe: Ein liebender Jüngling muß es hier mit der Sprödigkeit einer schönen, stolzen Frau aufnehmen. Am Ende besiegt er sie mit allen Listen der Leidenschaft und Verführung.

Lothar Zagrosek, Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin, und der bekannte Regisseur Joachim Schlömer haben sich mit dieser Gluck-Trilogie zum Ziel gesetzt, das Publikum nicht nur musikalisch, sondern auch szenisch zu packen: so wird auch im Zuschauerraum gespielt, die Sitzordnung der Musiker wird verändert und sogar Videoprojektionen werden miteinbezogen. „Die Darstellung soll in großen, sich verändernden Bildern das musikalische Geschehen unterstützen und begleiten“, verspricht Joachim Schlömer.