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Junge Deutsche Philharmonie
Dirigentin Susanna Mälkki
Marco Blaauw, Trompete

Alain Damiens, Klarinette


Gleichzeit - Sommertournee 2009

Die Sommertournee 2009 verführt zu einer ungewöhnlichen musikalischen Zeitreise.

Vergangenheit (Erinnertes) – Gegenwart (Jetzt) – Zukunft (Erwartetes). Die drei Zeitschichten bilden eine gleichzeitige Einheit, formen eine Kugelgestalt. So kann man das komplexe Phänomen der Zeit begreifen. Auch das aktuelle Musikleben präsentiert sich als Clash der Zeiten. Alte Musik aller Epochen trifft auf nicht ganz so alte, junge, neueste Musik. Unser stetig wachsendes Ohrenarchiv ist riesig und vielseitig, kennt Repertoire wie Rares. Und das zeitgleich, zur selben Zeit, jetzt – mit historischem Wissen und dem Blick auf gleich.
Gerade als Orchestermusiker ist man immer auch Zeitreisender. Eben noch Botschafter der Klassik, dann des musikalischen Impressionismus, Realismus und Neoklassizismus, um nun und ebenso gewandt in neuere Klangsprachen zu wechseln, um Konzepten der Improvisation, Spielweisen des Jazz, mikrotonal-polyphonen Orchestergesängen präsent und spürbar werden zu lassen.

Haydn ließ die Form der Sinfonie für mehr als 200 Jahre zur wichtigsten Gattung in der westlichen Musik aufsteigen. Gerade die letzte – die 104. – weist in die Zukunft. Und so kombiniert die Junge Deutsche Philharmonie sie mit Schostakowitschs erster Sinfonie, von der viele sagen, dass sie den Schluss dieser Gattung bildet. Zimmermann spielt mit den Formen und wagt Neues. Im Trompetenkonzert „Nobody knows the trouble I see“ bringt er durch die Integration des Jazz ein neues Zeitgefühl in die Musik. Enno Poppes neues Werk gibt einaktuelles Bild von dem, was einen Komponisten im 21. Jahrhundert beschäftigt.

Ein junges Programm für junge Leute!